Struktur und Zeit für 
Patienten 

„Ich wollte weg von der Akutmedizin, hin zu mehr Struktur und Zeit für Patienten.“Sebastian, Oberarzt Caritas-Klinik St. Marien

Oberarzt

Sebastian
Stoppe

Stell dich doch kurz vor.
Ich bin Sebastian Stoppe und seit dem 1. Juli 2024 als Oberarzt im St. Marien tätig. Ich bin Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und stehe kurz vor dem Abschluss meiner Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin und Geriatrie.
Ich verbinde also ein chirurgisches und ein internistisches Fachgebiet in meiner täglichen Arbeit.

Wie bist du zum St. Marien gekommen?
Ein entscheidender Faktor war die Zusammenarbeit mit unserer Chefärztin, die ich schon aus früheren beruflichen Stationen kannte.
Ich hatte mich aber auch schon vorher bewusst nach Alternativen umgesehen – Brandenburg war dabei schon länger eine Option für mich.
Wichtig war mir vor allem ein Haus mit klarem geriatrischem Schwerpunkt.

Warum hast du dich für die Geriatrie entschieden?
Viele fragen sich, wie man von der Unfallchirurgie in ein internistisches Fach wechselt. Für mich war das aber eine bewusste Entscheidung.
Ich wollte weg von der klassischen Akutversorgung mit Notaufnahme und hin zu einer planbaren Medizin.
In der Geriatrie kommt der Patient mit einem konkreten Problem und man hat die Zeit, dieses gezielt zu behandeln. Genau das macht für mich die Qualität dieses Fachs aus.

Was unterscheidet das St. Marien von anderen Häusern?
Ein großer Unterschied ist die Ruhe und Planbarkeit im Alltag. Es geht hier nicht darum, möglichst viele Patient:innen schnell zu entlassen, sondern sie strukturiert zu behandeln.
Außerdem ist das gesamte Team auf Geriatrie ausgerichtet. Pflege, Therapie und Ärzt:innen arbeiten kontinuierlich in diesem Bereich.
In anderen Häusern wechseln Mitarbeitende oft zwischen Fachbereichen, das gibt es hier so nicht.
Und: Wir haben ein vergleichsweise junges Team mit einer guten Mischung aus Erfahrung und neuen Impulsen. Das ist heute nicht selbstverständlich.

Wie erlebst du die Zusammenarbeit im Team?
Sehr kollegial und offen. Man arbeitet wirklich miteinander.
Was ich besonders schätze: Wissen wird geteilt. Viele Kolleg:innen, gerade auch im ärztlichen Bereich, haben Freude daran, ihr Wissen weiterzugeben. Das entspricht auch meiner eigenen Haltung.
Auch die Zusammenarbeit mit der Chefärztin ist geprägt von Austausch. Wenn es Probleme gibt, setzt man sich zusammen und findet Lösungen.

Was sind für dich die größten Vorteile hier im Haus?
Ein wichtiger Punkt ist die enge Abstimmung zwischen Geschäftsführung und ärztlicher Leitung. Beide verfolgen dieselben Ziele, das habe ich so nicht überall erlebt.
Dazu kommt ein gut funktionierendes Dienstsystem. Natürlich gibt es Dienste, aber die Belastung ist insgesamt gut verteilt.
Und auch die technische Ausstattung ist stark: Wir haben viele diagnostische Möglichkeiten direkt im Haus, das erleichtert die Arbeit enorm und bietet viel Entwicklungspotenzial.

Was macht die Arbeit hier für dich besonders?
Man kann sich fachlich entfalten und eigene Ideen einbringen. Es gibt viele Möglichkeiten, Dinge weiterzuentwickeln – auch perspektivisch.
Das ist für mich ein großer Unterschied zu anderen Häusern.

Was würdest du Kolleg:innen sagen, die überlegen, hier anzufangen?
Wer strukturiert arbeiten möchte, Interesse an Geriatrie hat und Wert auf Teamarbeit legt, sollte sich das St. Marien auf jeden Fall anschauen.
Man muss es einfach erleben.